Unsere Konzerte

Aktuelles im Rahmen der Sinfoniekonzertreihe 2020

  • 17. Mai: Sinfonische Musik und komisches Musiktheater ENTFÄLLT
    • Leitung: Markus Neumeyer
    • Solist: Victor Plumettaz (Cello)
    • Darstellerin: Ingrid El Sigai
  • Programm:
    • Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 op. 67, Allegro con brio
    • David Popper: Cello-Konzert Nr. 2 op. 24
    • Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3, „Die Rheinische“, op. 97″

Wer ist eigentlich Inge Hörsturz und wo ist der Dirigent?! Alles anders? Nein, nicht alles, ein fast normales Sinfoniekonzert voller Hörgenüsse, aber auch Überraschungen. Auf jeden Fall kennen wir in Bad Nauheim den energiegeladenen Cellisten und Echo-Preisträger Victor Plumettaz der klassischen Band „Spark“. Im September 2018 brillierte er hier mit Haydns virtuosem Cellokonzert C-Dur und einer beeindruckenden Zugabe von Jimmy Hendrix. Mit dem Konzert Nr.2 von David Popper, dem Paganini unter den Cellisten, wird er das virtuoseste Cellokonzert aller Zeiten präsentieren. Popper war ab 1868 Solocellist an der Wiener Hofoper. Gleichzeitig nahmen aber seine solistischen Auftritte in ganz Europa in einem Maße zu, dass er sich 1873 gezwungen sah, die Stelle an der Hofoper aufzugeben. Dieser Zustand beschreibt den Solisten und Komponisten in aller Kürze. Popper konzentrierte in dieser Zeit mit Brahms, Liszt oder dem Pianisten Backhaus, der in Bad Nauheim bereits zum Geburtstag des Kaiser Wilhelm spielte. Freuen Sie sich im zweiten Teil des Konzerts auf ernsthaft schönen Hörgenuss, ohne Unterbrechung fließt die „Rheinische“ von Robert Schumann dahin. Die lebensfrohe Grundstimmung der Sinfonie wird gerne als ein Spiegel „rheinischer Fröhlichkeit“ interpretiert, da Robert und Clara Schumann zu dieser Zeit gerade nach Düsseldorf an den Rhein gezogen waren und die Fertigstellung des Kölner Doms bewunderten.

Ingrid El Sigai und Markus Neumeyer werden dann und wann in die Trickkiste des komischen Musiktheaters greifen. Dabei kann es passieren, dass ein Tschaikowsky-Ballett vom Getöse einer hysterischen Dame „zerschreddert“ wird oder sich der Dirigent als großer Komponist und Sänger „aufbläst“ um allen eine „Szene“ zu machen. Es könnte auch sein, dass Beethoven während einer Bühnenvisite in musikalische Schwierigkeiten gerät. Lassen Sie sich schlussendlich von dem wunderbar wundersamen Orchester überraschen, und stellen Sie sich die Frage: Wie klingt eigentlich Takt-Stock? Virtuose Wortakrobatik, Slapstick und schönste klassische Musik vereinen sich in diesem Konzert!

Neujahrskonzerte 2020

Auch dieses Jahr waren die Neujahrskonzerte des Kur-Sinfonieorchesters im Stile der Wiener Philharmoniker voll ausverkauft. Das Kur-Sinfonieorchester feierte dieses Jahr bereits das 5-Jährige fortlaufende Bestehen der Neujahrskonzerte mit zwei großartigen Konzerten. Im Programm waren unter anderem musikalische Größen, wie „Unter Donner und Blitz“ von dem bekannten Walzer-König „Johann Strauss“, die berühmte „Aufforderung zum Tanz“ von „Carl Maria von Weber“ und „Meine Lippen sie küssen so heiß“, ein Lied aus der Operette „Giuditta“, komponiert von Franz Léhar. Als Zugabe dieser beiden großartigen Abenden wurden der „Donauwalzer“ und der „Radetzky Marsch“ von Johann Strauss präsentiert.

Mit riesigem Applaus, wurden die Musiker für ihre musikalischen Darbietungen gelobt. Begleitet durch den Abend wurde das Publikum von dem beliebten Bariton Georg Gädker, der bereits seit einigen Jahren bei den Neujahrskonzerten dabei ist. Als Solistin wurde dieses Jahr die Sopranistin Julia Moormann eingeladen, die mit Ihrer Stimme den Abend und das Publikum verzauberte. Sie ist seit der letzten Spielzeit Mitglied des Opernstudios Frankfurt, und hat bereits erfolgreich zahlreiche Konzerte absolviert. Dirigiert wurde das Orchester von Maestro Florian Erdl. Er wird von dem Orchester sehr geschätzt, und weiß sein musikalisches Gespür einzusetzen. Seit der Spielzeit 19/20 ist er General-Musik-Direktor am Theater Pforzheim, und war seit 2017 mehrmals musikalischer Assistent des General-Musik-Direktors an der Oper Frankfurt. Er hat bereits zahlreiche Opernstücke dirigiert, unter anderem Puccini’s „Madame Butterfly“, Verdi’s „Falstaff“, und Prokofieff’s „Die Liebe zu den drei Orangen“.